Diese V11 ist gerade mal ein Jahr alt... ein echtes Sondermodell.

            Die Gründe für diese Umbauten, die ein Fachhändler vorgenommen hat,
            werden uns wohl für immer verborgen bleiben...

            Hurra, der Ölkühler ist endlich weg....
            Den zwingend notwendigen Ölkühler hat man hier einfach entfernt. Und das
            obwohl er bei der V11 thermostatisch geregelt ist. Hier dauert es mangels
            Thermostat sehr lange bis der Motor auf Betriebstemperatur kommt, bei
            schnellerer Autobahnfahrt geht die Öltemperatur dann mangels Ölkühler steil
            nach oben. Und das tut keinem Motor gut.
            Schon gar nicht wenn zu wenig Öl eingefüllt ist ! Durch die geänderte Ölwanne
            zeigte der Messtab schon 3 Liter an obwohl nur 1,4 Liter in der Ölwanne waren.
            Hohe Temperatur und wenig Öl...Eine tödliche Kombination.
            Beim vorneliegenden Ölfilter besteht die Gefahr daß Steine den Ölfilter
            durchschlagen, was unweigerlich zum Motorschaden führt.
            Und wo ist eigentlich der Regler ?          

            


            Aha, hier liegt er also, der Regler
            Man hat Ihn aus dem Luftstrom entfernt und unter den Tank "gelegt".
            Der Regler ist nicht befestigt, und wird ausserdem nicht ausreichend gekühlt.
            Bei der V11 ist der Benzintank aus Kunststoff...
            Und da dieser Umbau anscheinend für die Ewigkeit gedacht war, hat man
            gleich auch noch die Halter am Rahmen abgeflext.
            
         
            
              
            
            Spätestens wenn der Benzintank so durchgescheuert ist wie diese Leitung
            kommen ganz ernste Probleme auf den Fahrer zu.


            
           

             Bemerkenswert auch die diversen "Verdrahtungsänderungen" mit
             Billigsteckern aus dem Baumarkt.
         

            

            
            Oder die superzuverlässige Überbrückung des Seitenständerschalters.
            Ob so manches Gerücht über die unzuverlässige Guzzielektrik  nicht auch
            auf so einen Murks zurückzuführen ist ? Schade daß solche, sogenannten
            Fachleute der Marke auf diese Weise schaden.
                         
         
           
            
           

            Die Verkabelung zum Anlasser ist ebenso abenteuerlich. Die schwarze
            Leitung wurde reingebastelt um die Anlassersperre zu umgehen.
            Diese Leitung wurde einfach quer durch das ganze Motorrad gezogen,
            ohne weitere Schutzummantelung. Die Leitung hatte Verbindung zum
            Dauerplus oben am Anlasser. Kein Wunder daß der Anlasser hin und
            wieder während der Fahrt einspurte. Wahrlich kein schönes Geräusch.
            Die Stahlflexleitung vom Ausgleichsbehälter des Federbeins hätte wohl
            auch nicht mehr lange bis zum Kurzschluss gebraucht, und dieser Behälter
            steht unter Druck....